Garten

Filtermatten haben verschiedene Porengrößen. Die groben Matten sind für die ersten Tonnen und die feinen Matten für die letzten Tonnen, sprich die Feinfilterung. Die Matten sind etwa 5 cm dick und selbstverständlich absolut wasserbeständig. Der Unterschied zu normalem Schaumstoff liegt darin, dass die Poren hier nicht geschlossen sondern offen sind und sich somit auch Bakterien ansiedeln können. Das wird durch einen sehr aufwendigen Herstellungsprozess erreicht, bei dem die Schaumblöcke in Tanks aus Stahl eingeschlossen werden. In diese Tanks wird dann Lachgas gepresst. Es dauert mehrere Stunden bis das Gas zum Mittelpunkt durchdringt. Anschließend wird das gas elektrisch entzündet, damit die Explosion viele dieser Poren zerreißt und für die spätere Filterarbeit öffnet.

Dieses Verfahren ist sehr aufwendig und zieht einen hohen Herstellungspreis nach sich. Dafür halten diese Filtermatten viele Jahre lang allen Witterungsverhältnissen Stand.

Der Filterschaumstoff ist besonders hydrolysenbeständig und eignet sich exzellent als Wasserfilter. Der Filterschaum wird aus Polyurethan auf Polyäther hergestellt. Das Gewicht liegt bei 25kg/cbm und die Anwendung ist in Temperaturbereichen 100°C bis minus 40°C möglich. Filtermatten quer zur Fließrichtung verlegt, haben die beste Effizienz und müssen auch seltener gereinigt werden.

Die Japanischen Filtermatten hingegen bestehen aus gepressten Plastik-Fäden. Japanische Filtermatten haben eine hohe Steifigkeit und können somit auch vertikal angeordnet werden.

Japan-Matten werden oft als zweites Filtermedium eingesetzt. Die grobe Struktur gewährleistet einen guten Wasserdurchfluß und eine große Ansiedlungsfläche für die Bakterien. Sie lassen sich ebenfalls sehr gut reinigen.

Sie interessieren sich für Sichtschutzwände?
Ich habe nie an so eine Anschaffung einer Sichtschutzwand gedacht, doch jetzt haben die Nachbarn die alte Mauer niedergerissen und einen Maschenzaun aufgestellt. Nichts gegen meine Nachbarn, aber sie müssen mir ja nicht bis in´s Wohnzimmer sehen können – und auf der Terasse bin ich auch gern privat.

Jetzt bin ich los und habe mich schlau gemacht, denn ich wollte nicht zu viel inestieren, aber nicht nur eine effektive, sondern auch eine schöne Sichtschutzwand erstehen.

Sichtschutzwände sind als Sichtschutz vielseitig für den Garten, den Balkon und die Terrasse einsetzbar. Sie dienen auch noch als Lärmschutz, als Windschutz und teilweise als Insektenschutz.

Eine gute und relativ billige Variante einer Sichtschutzwand im Garten sind Palisaden aus Holz. Diese bekommt man in jedem Baumarkt. Hier fallen leider zusätzliche Kosten an, denn so eine Wand braucht Drainagen, damit das Holz nicht schon bald faulig wird.

Palisaden aus Beton oder Naturstein sind gegen Nässe nicht empfindlich und können meist problemlos ins Erdreich eingegraben oder einbetoniert werden.

Auch fertige Wandelemente sind eine Überlegung wert, denn sie sind schnell und einfach installiert. Solche Wandelemente gibt es aus verschiedenen Materialien. Holzelemente oder Spaliere als Sichtschutzwände aus den Baumarkt sind ganz besonders einfach zu montieren.

Weitere Optionen für Sichtschutzwände im Garten sind Schilf – oder Bambusmatten und Paravents. Diese sind aber nicht so stabil wie eine Sichtschutzwand aus Holz oder Kunststoff.

Für natürliche Sichtschutzwände eignen sich immergrüne Kletterplanzen wie Efeu, wilde Rosen, wilder Wein, Garten Sträucher und verschiedene Arten an Gartenpflanzen.